40 Jahre Fußball-Games: Eine Entwicklung im Wandel der Zeit

In Zeiten der aktuellen FIFA-Spiele für verschiedenste Spielekonsolen, kann man sich kaum vorstellen, dass es Fußball-Games bereits seit dem Jahre 1981 gibt. Es ist aber so und Fußball-Games können auf eine lange Geschichte zurückblicken.

Wie es anfing

Im Jahre 1981 wurde das Spiel Pelé's Soccer für den Atari herausgegeben. Seinerzeit bewegten sich die Kicker in festen Dreierformationen über den Rasen. Auch der Ball, gegen welcher die Spieler traten, erinnert nicht an den Fußball, den wir heute kennen. Dennoch fand das Spiel damals seine Verbreitung, vermutlich weil es sowas bis dahin noch gar nicht gab. Der Atari hatte auch zwei Jahre später noch nicht ausgedient, als die erste Edition von Realsports Soccer angeboten wurde. Auch hier bewegten sich feste Dreierkombinationen an Spielern horizontal über das Spielfeld. Eine Neuerung zum ersten Spiel von 1981 gab es jedoch, es wurden Animationen in das Spiel integriert.

Der C64 ein erster Meilenstein

Als der C64 auf den Markt gebracht wurde, änderten sich auch die Möglichkeiten in den Soccer Games. Man kann sogar davon sprechen, dass bereits im Jahre 1983 die Basis für die heutigen Spiele geschaffen wurde. Mit dem C64 kam auch International Soccer auf den Markt. Nun konnten die Spieler aus ihren festen Kombinationen ausbrechen und beweglich über den Platz geführt werden. Selbst eine Pseudo-3D-Grafik wurde integriert. Das Spiel gestaltete sich von nun an lebhafter.

1988 kam die Wende der Zeit

Seit dem Jahre 1988 gab es dann auch Fußball-Games, die konsolenübergreifend angeboten wurden. Microprose Soccer gab es für Atari, Amiga und den C64. Und noch eine revolutionäre Änderung fand statt. Erstmals bewegten sich nicht mehr nur drei, sondern 11 Spieler über ein deutlich größeres Spielfeld. Spätestens seit dieser Zeit sind die beliebten Soccer Games aus der Spielewelt nicht mehr wegzudenken.

Der Unterschied von früher zu heute

In den 1990er Jahren nutzen die Spiele-Entwickler die technischen Möglichkeiten, die sich plötzlich boten. 3D-Grafiken und zahlreiche Animationen sind inzwischen keine Seltenheit mehr, sondern an der Tagesordnung. Auch sind es nicht mehr virtuelle Figuren, die über den Platz bewegt werden. Inzwischen können die Zocker sich mit ihren Spielfiguren identifizieren, weil es sich um reale Kicker handelt, die auf der ganzen Welt bekannt und berühmt sind. Das Spielerlebnis ist auch multimedial geworden. Kam man früher mit wenigen Sounds aus, hat man heute das Gefühl, man befindet sich mitten im Stadion und spielt selbst mit. Die Spiele werden sogar von namhaften Kommentatoren reportiert. Lediglich die Konkurrenzsituation ist etwas einseitig. Auch wenn die Spiele für verschiedene Konsolen angeboten werden, an die Spiele der FIFA-Serie kommt so schnell nichts mehr heran. Wer lange genug geübt hat, kann sich ja mal am richtigen Spiel versuchen. Auf onlinewettbonus.net kann das Glück herausgefordert werden. Und wer weiß, vielleicht verhalten sich die "echten" Spieler genauso, wie die auf dem virtuellen Spielfeld.